Wetzlarer wählen Mohamad Osman in den Ausländerbeirat

Mohamad Osman ist neugewähltes Mitglied des Ausländerbeirates der Stadt Wetzlar

Am 14. März fanden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Neben dem Kreistag und Stadtverordnetenversammlung wurde in Wetzlar auch der Ausländerbeirat neu gewählt. Dieses Gremium berät die Stadtverordnetenversammlung und bringt die Probleme von Wetzlarer Bürgern mit Migrationshintergrund zur Sprache.
Mohamad Osman, der Leiter des Malteser-Integrationsdienstes wurde mit dem besten Ergebnis von 21,28% der Stimmen ebenfalls in dieses Gremium gewählt. „Ich freue mich über das Vertrauen jedes einzelnen Wählers und werde in den kommenden Jahren weiterhin versuchen, mich bestmöglich für Geflüchtete in der Region einzusetzen“, so Osman. Durch jahrelange Erfahrungen im Bereich der Integrationsarbeit für die Malteser Wetzlar kenne er viele seiner Wähler persönlich. Seine Arbeit bei den Maltesern habe den Menschen gezeigt, dass er bei den vielfältigsten Problemen für Geflüchtete da sei und sie unterstütze.
 

Die Sprache ist eine der größten Barrieren

„Wenn Geflüchtete aus nahöstlichen Ländern nach Deutschland bzw. zu uns nach Wetzlar kommen, stellt meiner Erfahrung nach die Sprache eines der größten Hindernisse für die Inetgration da“, erklärt Osman. Um dies zu umgehen, haben die Malteser in den vergangenen Jahren sog. Integrationslotsen an Geflüchtete vermittelt. In einer Art Patenschaft erhalten die Geflücheteten dann Unterstützung bei Behördengängen, dem Erlernen der deutschen Sprache oder beispielsweise Antworten auf Fragen zur neuen Kultur und ihren Besonderheiten. „Im Ramen dieser Integrationsmaßnahmen konnten wir zusätzlich immer wieder kostenlose Erste-Hile-Kurse oder EDV-Schlungen mit Dolmetschern anbeiten, um den Geflüchteten den Einstieg in der neuen Heimat zu vereinfachen“, so Alexander Jakob, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Malteser. „Ich freue mich, dass Herr Osman künftig auch im Ausländerbeirat der Stadt Wetzlar für die Interessen unserer zugewanderten Mitbürger einstehen wird“, so Jakob weiter.